brainless wankers

Berlins very own BRAINLESS WANKERS sind auf dem Wege verkrustete Punkrockstrukturen aufzubrechen. Die Punkrock-polizei dicht auf den Fersen rocken sie los und treten den Beweis an, daß man sich diesem Musikstil auch ohne Iro, Texte übers Saufen, Kaliforniphilität oder die neuesten Skate-klamotten verpflichtet fühlen kann. Die Songs der 4 WANKERS [Olli (Gesang), Felix (Gitarre), Flo (Baß), Rudi (Drums)] nehmen in ihrem Abwechslungsreichtum und ihrer Energie die Offenheit des ursprünglichen Punkbegriffs auf und drücken ihm ihren eigenen Stempel auf. Die 2-Mann-Bläser-Sektion trägt mit trompeten-atypischen, prägnanten Hooks zur Eingängigkeit der Songs bei und bewirkt gleichzeitig, daß sich die Wankertunes wohltuend deutlich von dem mehr als ausgereizten Skapunk-Genre abgrenzen. Der Style der WANKERS umfaßt die Bandbreite vom straighten Punk- bis zum Popsong und läßt dennoch einen roten Faden erkennen. Ähnlich wie die Lieder der WANKERS musikalisch Songwriting-Plattheiten umschiffen, meiden auch die in englischer Sprache verfaßten Texte die typischen Punkrock-Paradigmen und setzen Ironie und eine breitere Inhaltsspanne an deren Stelle.

Nach einer Split-EP auf Vinyl („Anyway“, 1997 mit NO BRAIN – NO PAIN) und einer Mini-CD („Enrichments“, 1999) liegt nun mit „Endorphin“ der erste Longplayer der BRAINLESS WANKERS vor. Die 12 Tracks des Albums spielte man im Juli 2000 in den Principal Studios bei Münster ein, wo schon Bands wie H-Blockx, Donots und Kreator die Aufnahmebänder rotieren ließen. Das Mastering übernahm Ekki Strauhs bei Vielklang in Berlin. Veröffentlicht wurde „Endorphin“ wie die beiden vorherigen Outputs auf dem bandeigenen Label Brainspot Records.

Bei Live-Auftritten ist es für die Band selbstverständlich, die Tanzbarkeit ihrer Songs auch auf der Bühne unter Beweis zu stellen. Ein bloßes Abspulen der Lieder entspricht nicht der Vorstellung der WANKERS von einer Punkrock-Show. Auf diese Weise hat sich die Band, auch als Support-Act von Combos wie Bad Religion, Millencolin, Donots, Mighty Mighty Bosstones, Dickies, Terrorgruppe, 59 Times the Pain, Less than Jake, Reel Big Fish, Satanic Surfers und 28 Days in der breiten Berliner Clublandschaft aber auch außerhalb der Hauptstadt einen Namen gemacht und eine feste Fangemeinde erspielt, die von Konzert zu Konzert wächst. Durch Airplays auf Radio FRITZ, Radio EINS, MDR Sputnik, HR3 und Star FM 87.9 Rock konnten noch breitere Schichten von Punkrockfreunden erreicht werden. Beim Act2000-Festival wurden die WANKERS von den A&Rs aus 3000 Teilnehmern zu einem der 10 Finalteilnehmer gewählt, wodurch sie auch zu ihrem ersten Kurzauftritt auf VIVA kamen. Die Jury der DRUM-Demo-Listening-Session beim 2000er Westfalenfestival bedachte Endorphin mit dem 3. Platz und beim John-Lennon-Talent Award 2001 kamen die Jungs unter die 20 Finalisten. In der Dezember-2000-Ausgabe des VISIONS-Musikmagazins (#93) waren die WANKERS mit einem Song auf dem „All Areas“-Sampler Vol. 10 vertreten. Im Oktober 2001 kam die Single „Holiday from Happiness“ (V2 Records) vom „Berlin macht Schule III“ – Sampler in den Handel.

Nach langjähriger Bandgeschichte, die als klassische 3-Akkord-Garagenband im Berliner Norden begann, ist die Grundmotivation der BRAINLESS WANKERS fürs Musikmachen immer noch die ursprüngliche: Frustrationen des Alltags in musikalische Kreativität zu transformieren, Rückschläge als Ansporn zu nutzen und unabhängig von Szenekonformität zu rocken, daß die Schwarte kracht.


www.brainlesswankers.de

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