glow

Der Bandname Glow sagt sicher den Wenigsten etwas, allerdings dürfte ihre erste Single 'Mr. Brown' jedem bekannt sein, denn dieser Song wird täglich mehrmals im Radio gespielt und ist bei den SWR 3-Charts schon unter den Top 10 gewesen. Glow, ein Münchner Quartett, steht in den Startlöchern, die Musikwelt zu erobern. Das verspricht auch das neue und erste Album 'Superclass', das seit Ende Mai in den Plattenläden zu haben ist. Die Rezeptur ist einfach: Glow durchlüften ihre Songs mit Wortwitz, spielerischer Ironie und selbstparodistischer Schnoddrigkeit. Und sie haben Melodien - flüssiger als Britpop und dichter als das, was gemeinhin unter 'Collage-Rock' firmirt. Und daß sie einen Haufen stilistisch facettenreicher Songs bieten, verspricht der Sänger Danny Humphreys, da er das Zigeunerleben von Musikern schon seit frühester Kindheit erlebt hat. Warum? Seine Eltern sind, man höre und staune, die Sängerin Dunja Rajter und der Komponist Les Humphreys (do you remember?). Die Geschichte vom 'Talent in die Wiege gelegt' könnte man an dieser Stelle auch noch erzählen. Muß man aber nicht, denn die musikalischen Qualitäten sprechen für sich! Glow haben das beste Rezept gegen das Klagebild einer scheinbar kaputten Welt: Sie verbreiten Optimismus bis zum letzten Tropfen. Hier kommen zeitlose Pop-Hits, die sich bedingt modischen Trends unterwerfen und dennoch vor schöpferischer Kraft strotzen; vergnügt beschwipste Superhits, die das Leben mit einem verschmitzen Lächeln in den Mundwinkeln betrachten. Mittlerweile haben Glow schon viel Festival-Erfahrung gesammelt. Bei den großen Open-Airs wie 'Rock am Ring', 'Rock im Park' und auf dem 'St. Gallen Open-Air' konnten sie sich behaupten.


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