subway to sally
"Ich schlage die Welt zu Trümmern und bau sie wieder auf" Das, was in ihrem Song "Mephisto" nur eine Textpassage ist, trifft als Beschreibung ins Schwarze. SUBWAY TO SALLY sind voller Wut und Energie, gleichzeitig jedoch kreativ und voller Ideen. Sie zerstören musikalische Grenzen, lassen keinen Stein auf dem anderen, wenn es um feste Regeln geht und bauen aus eben diesen Trümmern etwas Neues zusammen. Und das Neue ist das mittlerweile vierte Album "Bannkreis" von Subway to Sally. Schon lange sind die sieben Potsdamer keine Metal-Band mehr, die sich nur exotischer Instrumente bedient, um einen eigenen, typischen Sound zu bekommen. Vielmehr sind sie etwas wirklich Neues, das nach immerhin sechs Jahren zu solcher Perfektion gelangte, daß Beschreibungen und Vergleiche tatsächlich immer schwerer werden. Diese Klang-Alchemisten schmeißen scheinbare Gegensätze zusammen. Akustik-Gitarren auf schreiende Metal-Riffs, Schalmei, Flöte und Violine auf ein donnerndes Schlagzeug und mehr noch als bei den vorherigen Alben verschmilzt alles miteinander und ergänzt sich zu einem harmonischen Gesamtwerk. Nicht nur der Reiz der einzelnen Elemente, sondern das Neuentstandene fasziniert. Subway to Sally müssen sich niemandem beweisen, denn ihre Stärke auf der Bühne, bei Konzerten ist eindrucksvoll genug. Eigenständig und stets auf der Suche nach dem eigenen Weg ist "Bannkreis" ein weiterer Schritt nach vorn, ein Zeichen, daß sich Subway to Sally nicht mit dem zufrieden geben, was man bisher erreichte.
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